Standard- und lateinamerikanische Tänze

Dienstags von 20.15 Uhr bis 21.15 Uhr

 

Die Standard- und lateinamerikanischen Tänzen zählen zum allgemeinen Welttanzprogramm. Zu den Standardtänzen zählen

Langsamer Walzer

Tango

Wiener Walzer

Slowfox

Quickstep

 

Zu den lateinamerikanischen Tänzen zählen

Samba

Typisch für die Samba sind das Bouncen ebenso, wie die deutlichen und schnellen Hüftbewegungen. Die Samba entwickelte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts aus der brasilianischen Samba mit afrikanischen Wurzeln, mit der sie jedoch heute kaum noch etwas gemeinsam hat. 1959 wurde die Samba ins Turniertanzprogramm aufgenommen.

Rumba

Die Rumba drückt das Spiel zwischen Mann und Frau aus, wie sie umeinander werben, voneinander flüchten und zur Rückkehr gelockt werden. Sie entstand in Kuba und wurde in den 1930´er Jahren zum Modetanz in New York und kam auch nach Europa. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Rumba wiederentdeckt und 1964 in das Turniertanzprogramm aufgenommen.

Cha Cha Cha

Der Cha Cha Cha ist heiter und unbeschwert. Lustig, frech und leichtsinnig. Ein amüsanter und koketter Flirt zwischen den Tanzpartnern. 1951 entstand der Cha Cha Cha in Kuba, in der Jorrín diese Rhythmen spielte. Dieser schnelle Wechselschritt der Tänzer verursachte auf der Tanzfläche ein scharrendes Geräusch, das sich für Jorrín wie ein Cha Cha Cha anhörte. So erhielt der Tanz dann auch seinen Namen. Als der Tanz über die kubanischen Grenzen hinaus in die Vereinigten Staaten kam, wurde er 1955 über Nacht zum Modetanz und verdrängte den Mambo, der dem Cha Cha Cha als Grundlage diente. 1962 wurde er zu den Turniertänzen hinzugenommen und 1963 wurde der Cha Cha Cha als lateinamerikanischer Tanz in das Welttanzprogramm aufgenommen. Der Tanz erfuhr sehr früh technische Anpassungen an die Rumba.

Pasodoble

Der Paso Doble ist ein Marschtanz, in dem man sich durch den Raum bewegt. Der Herr stellt einen Matador (Stierkämpfer) dar, die Dame ist das rote Tuch (Capa).

Jive

Der Jive hat eine enge Verwandschaft zum Boogie Woogie und Rock´n Roll. Die Hüftaktionen stammen aus dem Merengue. Der Jive ist afroamerikanischen Ursprungs. Aber auch der Lindy Hop, Blues und Swing, die in den 1930´er Jahren entstanden. Daraus entwickelte sich in den 1940´er Jahren der Boogie-Woogie. Diese Tänze wurden in den 1940´er Jahren durch die amerikanischen Soldaten nach Europa gebracht. In den 1950´er Jahren entwickelte sich daraus der Rock´n Roll, woraus sich der Jive entwickelte, der 1968 als fünfter Turniertanz zu den lateinamerikanischen Tänzen aufgenommen wurde und seit 1976 zum Welttanzprogramm gehört.  

 

Tanzen ist nicht ausschließlich Freude, Spaß oder Vergnügen. Ganz nebenbei trainieren wir auch Kondition, Ausdauer, Koordination, Balance, Konzentration, steigern das Merkvermögen und beugen damit auch der Demenz vor. Tanzen ist etwas für jedes Alter. Daher kommen Sie gern unabhängig Ihres Alters in unseren Gruppen dazu. Bitte melden Sie sich jedoch vorher an, da wir Wert auf kleine und übersichtliche Gruppen legen, damit der Einzelne nicht übersehen wird.